Ostbelgien

Erst Freude, dann Tränen!

Roller Bulls Ostbelgien 50 Rollers Zwickau 67

Am Doppelspieltag unterlagen die Roller Bulls Ostbelgien in der zweiten Partie gegen den bislang sieglosen Gast aus Zwickau deutlich mit 67:50 und verloren somit auch das rettende Tabellenufer aus den Augen.

Der Euphorie des Vortages mit dem grandiosen 65:60-Heimsieg gegen die Iguanas aus München folgte nur 18 Stunden später die absolute Ernüchterung. Bereits im ersten Viertel kamen die Bulls nicht in Fahrt und mussten zusehen, wie der Gast aus Zwickau, der lediglich mit sechs Spielern angereist war, die Kontrolle übernahm und nach zehn Minuten mit 18:12 in Führung lag. In der Folgezeit fand der Ball bei den Roller Bulls Ostbelgien nicht mehr den Weg in die Reuse, so dass Zwickau seinen Vorsprung stete ausbaute. Zur Pause lagen die Gäste aus Zwickau, die aufgrund einer Insolvenz den Gang in die Zweitklassigkeit bereits vorprogrammiert haben, mit neun Punkten (31:22). Eigentlich hätte die Nachricht über den knappen 79:74-Heimerfolg Triers gegen München die Motivation der Roller Bulls Ostbelgien anstacheln können, doch das Gegenteil stellte sich ein: Zwickau drückte dem Spiel weiterhin seinen Stempel auf und überzeugte vor allem durch Edgaras Ciaplinskas und Vytautas Skucas mit einer tollen Trefferquote. Zwickau baute den Vorsprung vor dem Finalviertel auf 13 Punkte aus (49:36), so dass sich bereits allmähliche Resignation in den Bulls-Reihen breit machte. Zwickau überließ nichts mehr dem Zufall und spulte das Spiel souverän ab, während die Bulls unter dem gegnerischen Korb nicht die richtigen Entscheidungen trafen und somit am Ende in dieser Höhe deutlich aber dennoch verdient mit 67:50 unterlagen. Somit konnten die Bulls den Punktvorteil gegen München nicht nutzen und werden aller Voraussicht nach zusammen mit den Rollers aus Zwickau den schweren Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen. (Quelle: grenzecho/gh)