Ostbelgien

Heimniederlage gegen Zwickau

ROLLER BULLS OSTBELGIEN 48 ROLLERS ZWICKAU 66

Die Roller Bulls Ostbelgien starteten am Sonntagnachmittag in die erstmals ausgestragenen Playdowns der 1. RBBL. Mit lediglich vier Punkten auf der Habenseite, benötigt das Team von Stefan Veithen unbedingt Siege um das rettende Tabellenufer im Fotofinish doch noch zu erreichen.

Im ersten Endspiel vor heimischer Kulisse hatten es die Bulls mit den Rollers aus Zwickau zu tun. Die Partie begann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Praktisch mit dem Abpfiff gelang den Gästen aber doch noch der moralisch wichtige 16:16 Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt drückte das Team von Marco Förster etwas auf die Tube und hatte auch gleich mit zwei Dreiern von Vytautas Skucas großes Wurfglück, während die Roller Bulls etwas an ihrer scheinbar wieder gewonnenen Treffsicherheit einbüßten. Zur Pause führte Zwickau mit 37:28. Trotz dieses verkorksten Viertels starteten die Mannen von Stefan Veithen kampfstark in die zweite Halbzeit und machten hierbei den Gästen das Leben schwer. Lorenzo Boterberg, Philippe Minten sowie Davy Bukkers bliesen hierbei zur Aufholjagd. Nach dreißig Minuten war der Vorsprung der Zwickauer auf vier Punkte zusammengeschmolzen (42:46), was bei den zahlreich erschienenen Zuschauern Hoffnung für das Finalviertel weckte. Skucas und Ciaplinskas ließen diese Hoffnungen jedoch wie Seifenblasen zerplatzen und stellten schnell das sichere Punktepolster wieder her. Die Bulls bemühten sich zwar redlich, doch mangelte es am Wurfglück in den entscheidenden Phasen. So wuchs der Vorsprung unaufhörlich, so dass am Ende ein vielleicht in der Höhe zu deutlicher 66:48-Sieg für den Gast aus Zwickau auf der SFZ-Anzeige aufleuchtete. Die Chancen auf den Klassenerhalt haben sich für die Bulls alles andere als verbessert, da Wiesbaden sich im Parallelspiel gegen Köln durchsetzen konnte. So können sich Zwickau und Wiesbaden mit einem 8-Punkte-Vorsprung bereits relativ in Sicherheit wägen. Die Bulls allerdings versprachen bis zum Ende zu kämpfen. (Quelle: grenzecho/gh)