Ostbelgien

Kämpfende Bulls unter Wert geschlagen

ROLLER BULLS OSTBELGIEN 64 RHINE RIVER RHINOS 74

Den vorletzten Tabellenplatz werden die Roller Bulls Ostbelgien auch nach den Play-Downs nicht verlassen können. Aus diesem Grund sind die restlichen Spiele der Meisterschaft eine “Frage der Ehre”. Vor heimischer Kulisse wollte man im vierten Spiel der Saison endlich gegen den Rivalen aus Wiesbaden gewinnen. Nach nervösem Auftakt kam das Team von Stefan Veithen immer besser ins Spiel und lag zur Pause, nach einer tollen Aufholjagd, sogar hauchdünn mit 30:29 in Führung. Im drittel Viertel drehte der Gast aus Wiesbaden noch einmal so richtig auf und sorgte durch einen aggressiv spielenden Andreas Hopp für einen knappen 49:48-Vorsprung der Gäste vor dem Finalviertel. In diesem Schlussviertel haderten die Roller Bulls Ostbelgien mit diversen fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichtertrios. Dies brachte die Gastgeber aus der Konzentration, so dass die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit größerer Treffsicherheit am Ende in der Höhe zu hoch mit 74:64 siegten. Es handelte sich ein Spiel auf absoluter Augenhöhe in dem die Roller Bulls Ostbelgien bis zur letzten Sekunde fightete. “Wir sind hier regelrecht verschaukelt worden, denn die Schiedsrichter ahndeten nur Fouls von unseren Spielern. Eine Fehlerquote von 37:16 zu unseren Ungunsten spricht hierbei eine deutliche Sprache, denn die Unparteiischen reagierten beim kleinsten Stuhlwackler der Gäste, die diese Trumpfkarte auch clever zogen. Wir sind erneut schlecht für unsere Bemühungen entlohnt worden”, erklärte Co-Trainer Juan Bernal unmittelbar nach der Partie. Am 5. Mai treten die Bulls eine letzte Auswärtsreise nach Zwickau an, bevor dann am 11. Mai vor heimischer Kulisse gegen Köln die Saison endgültig beschlossen wird. Ob die Roller Bulls Ostbelgien trotz des sicheren Abstiegsplatzes dennoch in die Zweitklassigkeit gehen müssen, entscheidet sich derweil in den kommenden Wochen am Grünen Tisch der RBBL. Einige Aufstiegsaspiranten scheinen den Sprung in die 1. Bundesliga aus finanziellen und logistischen Schwierigkeiten zu scheuen. (Quelle: grenzecho/gh)