Premiere für den neuen Trainer Michael Marechal

„Erfolgreicher Start in die neue Saison.“

So kann man zweifelsohne die ersten beiden Spiele der Roller Bulls bezeichnen.

„Erfolgreicher Start in die neue Saison.“

So kann man zweifelsohne die ersten beiden Spiele der Roller Bulls bezeichnen. Ein tolles Krimi-Heimspiel gegen Wiesbaden, einem der Titelanwärter, wertvoller Sieg gegen München, einem weiteren Titelaspiranten. Schon kommt der nächste schwere Brocken auf die Roller Bulls zu, nämlich Heidelberg. Heidelberg ist eine Mannschaft gegen die die Roller Bulls sich schon so manches Mal schwer getan haben. Stefan Veithen und Juan Bernal werden aber dem neuen Trainer Michael Marechal die richtigen Tipps geben. Und da wären wir schon beim Thema. Endlich ist er da. Zum ersten mal wird Michael Marechal bei einem offiziellen Meisterschaftsspiel die Roller Bulls coachen. Spieler und Zuschauer werden gespannt auf ihn schauen. Zwar hat Michael Marechal die Mannschaft schon bei einem Vorbereitungsturnier in Frankreich begleitet, aber nun geht es offiziell zur Sache. Im wahrsten Sinne des Wortes sind die Flitterwochen vorbei, nun fängt der Ernst des Roller-BullsLebens an. Stefan Veithen und Juan Bernal haben in den ersten Spielen – und auch schon in der letzten Saison – ihr Bestes gegeben. Sie werden als erste Beteiligten froh und erleichtert sein, dass nun die Verantwortung auf andere Schultern gelegt wird. Stefan und Juan haben ein gutes Gespann gebildet aber es war eher die Not und die Leidenschaft für die Roller Bulls, die sie dazu getrieben hat, das Coaching zu übernehmen. Deswegen können der Club, die Spieler, die Zuschauer den beiden Urgesteinen der Roller Bulls ihren großen Dank aussprechen. Sie werden weiterhin im Sinne des Clubs arbeiten sowohl als Spieler aber auch als aktive sportliche Begleiter. Letzte Woche hatte Juan das Spiel gegen München alleine gecoacht… und mit der Mannschaft souverän gewonnen. Stefan ist im übrigen auch der offizielle Trainer, denn er hat die notwendige Lizenz.

Viele Erwartungen an Michael Marechal

Michael Marechal erwartet gleich zu Beginn eine echte Herausforderung: die Rolling Chocolates aus Heidelberg. Sie bezeichnen sich selbst als die „jungen Wilden“ und werden treu ihrem Motto konzentriert und angstfrei auftreten. Michael kennt sein Geschäft. Er ist in einer Familie aufgewachsen, in der Basketball zum normalen Leben gehört. Er selbst hat schon als Kind Basketball gespielt, hat sich später dem Schiedsrichtern zugewandt. Er kennt also die Tücken des Spiels. Er ist besonnen, aber bestimmt. Seine Autorität ist natürlich. Seine Aufgabe wird es sein, die Mannschaft noch besser zusammen zu schweißen, damit die Einzelartisten noch besser zur Geltung kommen. Gegen den Titelanwärter Wiesbaden hat man deutlich gesehen, dass die Geschlossenheit der Mannschaft der Roller Bulls spielentscheidend ist. Natürlich gehört auch Routine dazu, aber deshalb sind die Roller Bulls ja auch so gut aufgestellt. Hier überwiegt das Mannschaftsgefüge und das Zusammenspiel von Erfahrung und jugendlichem Elan. Das verspricht natürlich emotionsvolle, leidenschaftliche Spiele so wie gegen Wiesbaden und das wollen wir als Fans erleben. Die Rolle des Trainers ist für die Qualität des Spiels sicherlich mitentscheidend. Deshalb setzen wir auch viele Erwartungen an den Trainer. Absichtlich sprechen wir nicht von hohen Erwartungen. Die Zielsetzungen haben sich Spieler, Vorstand und der Trainer selbst gestellt. Somit ist ganz klar: Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und für jeden Sportler ist es wichtig, zu gewinnen. Bei den Roller Bulls ist das nicht anders. Mit dieser Einstellung könnte man auch den ersehnten Aufstieg schaffen. Bleiben wir aber vorsichtig. Die Saison hat erst gerade begonnen, der Weg ist noch lang. Es kann noch so viel passieren. Die Hürde Heidelberg ist hoch. Mit Können und Leidenschaft müsste man die Hürde überwinden. Das Publikum, die Fans, fiebern mit: fair, lautstark und engagiert. Schließlich sind die Roller Bulls jetzt zu 7 auf dem Platz: 5 Spieler, der neue Trainer und die Fans. Da kann doch wohl nichts schiefgehen, oder?