Wiedergutmachung

Roller Bulls vs Sabres Ulm (SA., 19.30 Uhr SFZ St.Vith)

Die beiden letzten Niederlagen gegen die Iguanas aus München und den Mainhattan Skywheelers aus Frankfurt ließen die Aufstiegsträume der St.Vither Rollstuhlbaskebtaller wie Seifenblasen zerplatzen.  Es bestehen zwar noch minimale theoretische Chancen auf den Aufstieg, doch glaubt in den Reihen der Bulls niemand daran, dass sich eine der beiden Spitzenteams die Butter noch vom Brot nehmen lassen wird.  Demnach heißt es vorrangig in den noch ausstehenden Partien die eigenen Wunden zu lecken.  

 


In der vergangenen Woche kam es zum vorentscheidenden Showdown in München, als die Mainhattan Skywheelers sich in einem packenden Fight denkbar knapp mit 69:67 durchsetzten und somit nun bei einem Spiel weniger souverän mit 20:6-Punkten die Tabelle anführen.  Das Team von Lisa Gans peilt demnach den direkten Aufstieg mit voller Vehemenz an.  Ziel der Roller Bulls ist es, eventuell noch den zweiten Tabellenplatz zurückzuerobern.  Hierfür benötigen die Mannen von Stefan Veithen jedoch bis zum Ende der Meisterschaft eine blütenweiße Punkteweste.  „Unsere beiden Heimspiele gegen Ulm und Heidelberg müssen gewonnen werden, bevor wir dann in Lahn-Dill im letzten Spiel der Saison um diesen begehrten zweiten Platz fighten können.“   Vor der Saison wehrten die Skywheelers aufgrund vereinsinterner Schwierigkeiten jegliche Aufstiegsambitionen ab.  Derzeit scheinen sich die Frankfurter dennoch mit einer Zugehörigkeit zum Oberhaus des deutschen Rollstuhlbasketballs anzufreunden.  „Die Beste aller drei Mitbewerber um den Aufstieg hat sich schlussendlich durchgesetzt.  Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir noch ein Jahr benötigen um zur notwendigen Konstanz zu gelangen.  In der momentanen Verfassung wären wir für die Großen der Szene nur leichtes Fischfutter und liefen Gefahr zur Schießbude zu werden.  Ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga tut uns gut.  Ich hoffe aber, dass wir eine ähnliche Saison wie in diesem Jahr organisieren können, denn weniger Spiele dürfen es nicht sein!“, erklärte Stefan Veithen gegenüber dem Grenzecho.  

Auf dem Papier scheint die Aufgabe am heutigen Samstag gegen die Säbelrassler aus Ulm eine leichte zu sein, kämpft das Team von Spielertrainer Manfred Wolf im Abstiegskampf um den Klassenerhalt.  Die Roller Bulls sollten jedoch gewarnt sein, denn in den bisherigen beiden Partien der Saison taten sich die Mannen von Stefan Veithen gegen Ulm stets schwer.  Zwar konnten beide Spiele deutlich gewonnen werden, doch von der Spielanlage her war dieser positive Ausgang mitunter lange fragwürdig.  „Wir dürfen niemanden auf die leichte Schulter nehmen.  Ulm hat Potenzial und kann jeden Klub ärgern.  Wir müssen uns auf unsere Qualitäten besinnen und konzentrieren.  Dann werden wir auch gegen die Sabres vor heimischem Publikum bestehen.“, erklärte Stefan Veithen.  

Die Roller Bulls widmen diese Partie ihrem verstorbenen Vereinskollegen und langjährigen Spielerkollegen Jérôme Lesale.  „Jérôme war ein lieber Freund, der die Roller Bulls mit geprägt hat.“

 


Der Hochball erfolgt am Samstag um 19.30 Uhr im SFZ St.Vith.  Die Roller Bulls hoffen auf große Fanunterstützung.  „Wir möchten unseren Fans erneut eine unvergessliche Show bieten.  Das sind wir ihnen schuldig!“.