Ostbelgien

"Wir können doch viel besser!"

ROLLER BULLS OSTBELGIEN vs RHINE RIVER RHINOS WIESBADEN (SA., 19.30 Uhr im SFZ)

Die Roller Bulls Ostbelgien haben am vergangenen Spieltag in den Playdowns endgültig alle Möglichkeiten auf das Erreichen des rettenden Tabellenufers verwirkt.  Das Team von Stefan Veithen erlebte in der hessischen Landeshauptstadt ein regelrechtes Waterloo.  Nach der dritten Niederlage gegen die Rhine River Rhinos in der laufenden Saison erhofft sich das sportliche Umfeld der Roller Bulls Ostbelgien endlich eine entsprechende Reaktion.  Vor heimischer Kulisse möchten sich die Bulls demnach von ihrer besten Seite zeigen und hoffen hierbei auf lautstarke Fanunterstützung. 
 
Die Roller Bulls Ostbelgien waren am vergangenen Samstagabend regelrecht von allen Basketballgeistern verlassen. 
 
Kollektive Ladehemmung
 
Bereits nach den ersten zehn Minuten lagen die Bulls mit 17:4 im Hintertreffen.  „Mit lediglich vier Punkten wie im ersten Viertel gegen Wiesbaden oder anderen einstelligen Spielabschnitten kann man in der 1. RBBL nicht bestehen.  Wir schaffen es einfach nicht die Qualität des Trainings auf dem Parkett zu wiederholen.  Das hat auch damit zu tun, dass unsere Gegner deutlich mehr Trainingseinheiten fahren, während wir uns lediglich zwei Mal pro Woche treffen können. Das soll keine Ausrede sein, sondern vielmehr als eine Erklärung für dieses von den Fans als Leistungsabfall verstandene Saisonfinale dienen.  Wir sind keineswegs schlechter geworden, die Gegner sind im Laufe der Meisterschaft einfach eingespielter und besser geworden“, bemerkte Coach Stefan Veithen vor einigen Tagen.
 
Schadensbegrenzung
 
Neben einer treffsichereren Offensive ist vor allem die Defensive am Samstagabend im Sport- und Freizeitzentrum gefordert.  Vor allem Andreas Hopp gilt es hier in Schach zu halten. Der Ausnahmeathlet fertigte die ostbelgischen Rollstuhlbasketballer im Alleingang mit 30 Punkten ab.  Güntner und auch Beissert trafen zweistellig, während die Topscorer der Roller Bulls Ostbelgien derzeit an Ladehemmung leiden. David Offermann war gegen die Rhine River Rhinos mit 10 Punkten treffsicherster Bulls.  Nazif Comor (2) und Lorenzo Boterberg (6) waren ein Schatten ihrer selbst. 
 
Revanche
 
„Wir waren in Wiesbaden in allen Belangen unterlegen und traten auch entsprechend enttäuscht die Heimfahrt nach Belgien an.  Kampflos werden wir uns aber nicht aus der 1. RBBL verabschieden und möchten unseren Fans vor allem in der heimischen Halle Spektakel vom Feinsten bieten“, so der allgemeine Tenor bei den Roller Bulls Ostbelgien.   Während die Roller Bulls Ostbelgien auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 6 Punkten festhängen, können sich Wiesbaden mit 16 und Zwickau mit 14 Punkten über den Klassenerhalt freuen.  Aufgrund des direkten Vergleichs scheinen die Köln99ers die Rote Laterne zu behalten.
 
Der Hochball im Sport- und Freizeitzentrum erfolgt am heutigen Samstagabend um 19.30 Uhr.  Bleibt also zu hoffen, dass in diesem „Spiel um die Ehre“ beide Punkte in Ostbelgien bleiben. (Quelle: grenzecho/gh)