Wir sind heiß auf die Meisterschaft!

Interview mit Stefan Veithen, dem neuen und alten Coach

Welche sportlichen Ziele haben sich die Roller Bulls für die Saison 2016-2017 gesteckt?

Stefan Veithen: Wir möchten jedenfalls das im vergangenen Jahr verpasste Ziel diesmal schaffen und den Aufstieg in die 1. Liga perfekt machen.  Wir waren letztes Jahr ja knapp dran, haben aber leider beim wichtigsten Spiel versagt und den Rhinos den Weg in die 1. Bundesliga frei gemacht.  Das Ziel ist trotz der großen Spielerwechsel gleich geblieben. Wir müssen schnell zueinander finden, da wir uns gegen diese starke Konkurrenz keinen Patzer leisten dürfen,

 

Wer sind denn die Konkurrenten auf den Aufstieg?

Stefan Veithen: Es gibt keinen wirklichen Außenseiter. Ich finde alle sechs Teams sehr stark. Meines Wissens nach hat Lahn-Dill personell mächtig aufgestockt. Heidelberg hat André Hopp verloren, so dass man schauen muss, wie Marko Hopp seine “jungen Wilden“ ohne Ihren Führungsspieler aufstellen wird.  Auch hatten wir unsere Probleme gegen Ulm, München und Frankfurt.  Wir konnten zwar als Sieger vom Platz rollen, aber das war alles andere als eindeutig.

 

Und welches sind Ihre Favoriten im Süden?

Stefan Veithen:  Die Roller Bulls sind sicherlich einer der Topfavoriten.  Unser Ziel ist der Aufstieg, auch wenn wir drei Leistungsträger verloren haben. Ich schätze München und Lahn-Dill zu den Hauptkonkurrenten, wobei wir uns immer sehr schwer gegen Ulm getan haben. Frankfurt ist dieses Jahr ganz schwierig einzuschätzen, da ich keine Ahnung habe, wie sich die Mannschaft nach dem Zusammenwurf der 1. Und 2. Mannschaft nun aufgestellt hat. Bei Heidelberg gilt es einfach abzuwarten, wie sich die Mannschaft finden wird.

 

Wie sind Sie mit dem neuen Spielplan der 2. RBBL Süd zufrieden?

Stefan Veithen:  Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen; es ist schade, sehr schade, dass es so gekommen ist, aber ich denke hier wurde mit der Anderthalb-Saison-Strategie die beste Lösung in einer verzwickten Situation gefunden. Der Modus erlaubt uns jetzt bei einem dreimaligen Aufeinandertreffen vielleicht einen Patzer gegen ein Spitzenteam wieder gut zu machen.