Ostbelgien

Jamaa SAADI

  • Geboren am 26. April 1974 in Mont-sur-Marchienne
  • Verheiratet, zwei Kinder
  • Wohnhaft in Mont-sur-Marchienne
  • Angestellter bei der TEC Charleroi – Tram- und Busfahrer; Diplom in Sekretariat

 

Wie sind Sie zu dem Handicap gekommen?

Ich bin von Geburt an behindert und leide an einem so genannten Klumpfuß.


Wie kamen Sie zum Rollstuhlbasketball?

Ich bin eigentlich recht zufällig durch einen Freund zum Rollstuhlbasketball gekommen. Er sagte mir, ich solle einfach mal versuchen, was ich auch tat. Danach war ich so von dieser Sportart fasziniert, so dass ich nun seit Jahren bereits aktiv bin und den Sport nicht mehr missen möchte. Es war für mich auch die einzige Möglichkeit Sport zu treiben, da meine Behinderung das Laufen unmöglich macht, so dass Fußball oder Ähnliches für mich nicht mehr in Frage kommen.

 

Weshalb die Roller Bulls?

Ich habe schon einige Vereine erlebt, aber so fanatisch und ehrgeizig wie bei den Roller Bulls geht es nirgendwo zu. Das ist schon beeindruckend und ein absoluter Trumpf, sich als Sportler so richtig für den Klub reinzuhängen. Die Fans stehen voll hinter uns und scheuen selbst weite Ausfahrten nicht. Auch den zahlreichen Ehrenamtlichen ist es zu verdanken, dass hier in Belgien am Standort der Roller Bulls Rollstuhlbasketball der absoluten internationalen Spitzenklasse möglich ist. Dafür ein tausendfaches Dankeschön von meiner Seite aus, denn in unserer schnelllebigen Zeit ist das alles andere als selbstverständlich.

 

Haben Sie andere Hobbys?

Ich liebe Kinobesuche. Aber auch verfolge ich die Basketballszene am Fernsehen. Hier vor allem die NBA mit den ganz großen Stars der Szene.

 

Gibt es noch einen sportlichen Wunsch für die Zukunft?

Ja, ich möchte auf jeden Fall in dieser Saison den Aufstieg mit den Bulls schaffen und danach dazu beitragen, dass wir uns im Oberhaus des deutschen Rollstuhlbasketballs etablieren. Das ist zwar schwierig, aber ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mit den neuen Spielern auch zuversichtlich in die Zukunft schauen können. Beruflich strebe ich den Posten eines Kontrolleurs an.