Ostbelgien

Quoc Binh PHO

  • Geboren am 16. April 1975
  • Wohnhaft Brüssel
  • Verheiratet, ein Kind
  • Büroangestellter

 

Wie sind Sie zu dem Handicap gekommen?

Seit meinem Lebensalter von 8 Monaten leide ich an den Folgen der Kinderlähmung. 

 

Wie kamen Sie zum Rollstuhlbasketball?

Ich bin im Alter von 17 Jahren mit dem Rollstuhlbasketball begonnen.  Es war absoluter Zufall, denn ich traf an einem normalen Tag jemanden auf der Straße, der mich ansprach und mir vorschlug, Basket zu spielen.  Seitdem bin ich über 20 Jahren international in der Basketballszene unterwegs und darf auf eine mehr als erfolgreiche Karriere zurückblicken.  Neben zahlreichen Klubs in Belgien, wie Overijsse, Brüssel, Gent war ich auch in Israel und Sardinien aktiv.  Zur Lütticher Zeit spielte ich sogar bei den Roller Bulls und zwar zwischen 1996-1998 und 2001-2004.

 

Weshalb die Roller Bulls?

Da ich das Team von früheren Engagements kannte und ich als Kapitän der belgischen Nationalmannschaft auch alle Spieler bestens kenne, sah ich mich diesmal wieder gut in diesem Team aufgehoben.  Die Bulls-Jahre waren rückblickend wirklich meine schönsten und besten Jahre, so dass ich an diese Erfolge anknüpfen wollte.  Das Team hat mir eine Möglichkeit geboten, mich einzubringen und ich glaube, dass ich dem Team auch etwas von diesem geschenkten Vertrauen auf dem Platz zurückgeben kann.

 

Welche Ziele haben Sie mit den Bulls in dieser Saison?

Wir werden alles gewinnen und dann die Meisterschaft in der Tasche haben um dann in die 1. Bundesliga aufzusteigen.  Wir haben ein mittelfristiges Ziel, nämlich uns im Oberhaus des deutschen Rollstuhlbasketballs zu etablieren.  Ich glaube, dass wir das mit diesem talentierten und erfahrenen Kader sowie dieser Stimmung im Team und auf den Rängen schaffen können.