Pieter DRIES

  • Geboren am 18. Mai 1984
  • Wohnhaft in Oud-Turnhout
  • Liiert, ein Kind
  • Angestellter

 

Wie sind Sie zu dem Handicap gekommen?

Mein rechtes Bein ist gelähmt, da ich mit elf Jahren einen Unfall hatte.  Ich wurde von einem Geländewagen angefahren.

 

Wie kamen Sie zum Rollstuhlbasketball?

Mit dem Basketball begann ich bereits vor mehr als 20 Jahren.  Nach meinem Unfall wollte ich so schnell wie möglich wieder zurück zum Sport.  Ich spielte zuvor Eishockey, was ja durch das Handicap nicht mehr möglich war, so dass ich auf der Suche nach einem neuen Teamsport war.  Die einzige Sportart, in der man damals als Behinderter auf hohem Niveau spielen konnte war halt der Rollstuhlbasketball, so dass ich mich dort so richtig reingekniet habe.  Dank der tollen Teams, der Kollegen und der Trainer konnte ich mich stets weiterentwickeln.

 

Weshalb die Roller Bulls? 

Es ist ja nicht meine erste Begegnung mit den Roller Bulls.  Ich war nach meiner Zeit in Hasselt bereits während fünf Jahren Bulle.  Dann erhielt ich aus Spanien ein tolles Angebot, das ich dann auch angenommen habe um international auf hohem Niveau spielen zu können.  Es folgte dann eine Zwischenstation in der ersten Bundesliga bei Kaiserslautern.  Die Bulls haben mich gefragt, ob ich keine Lust hätte „nach Hause zu kommen“.  Ich habe sofort zugesagt, da ich hier eine tolle Zeit erlebt habe und die Ambitionen des Teams für die Zukunft auch stimmig sind. Vor allem die Fans sind es wert hier spielen zu dürfen.

 

Welche Ziele haben Sie mit den Bulls in dieser Saison?

Ich denke, dass wir auf jeden Fall den Meistertitel anvisieren sollten.  Alles andere wäre eine kleine Enttäuschung.  Wir haben ein Team in dem die besten Spieler Belgiens vereint sind. 

 

Gibt es noch einen sportlichen Wunsch für die Zukunft?

Für mich selbst werde ich versuchen dem Team zu helfen, die ehrgeizigen Ziele zu erreichen.  Ich denke, dass ich durch meine Erfahrung meinen Beitrag leisten kann.