Stefan VEITHEN

  • Geboren am 2. Mai 1977 in St.Vith
  • Verheiratet, ein Kind
  • Wohnhaft in Amel
  • Disponent bei Transport Adams

 

Wie sind Sie zu dem Handicap gekommen?

Als Jugendlicher hatte ich einen Mopedunfall und prallte gegen eine Wand.  Ich erlitt hierbei eine Querschnittslähmung auf Brusthöhe.

 

Wie kamen Sie zum Rollstuhlbasketball?

Ich wurde während meiner Reha in Brüssel von Rodrigue Althaus aus Malmedy hinsichtlich auf Rollstuhlbasketball angesprochen. Damals gabe es noch das LUKARO-Team in Verviers. Nach einem Testtraining war ich total begeistert und startete in Verviers meine sportliche Laufbahn.  Schnell wollte ich mehr und suchte nach neuer Bestätigung, die ich unter anderem bei den Roller Bulls fand.

 

Weshalb die Roller Bulls?

Nachdem ich  zwei Jahre in Verviers und dann zwei Jahre in Charleroi aktiv war, hatte ich Interesse bei einer stärkeren Mannschaft zu spielen. Da die Roller Bulls damals in Lüttich spielten, und ich somit nicht mehr den weiten Weg nach Charleroi musste, kam mir der Wechsel sehr entgegen. Ich bin von den Roller Bulls damals gefragt worden, weil diese dringend einen 1-Punkte-Spieler benötigten. So hatte jeder einen Vorteil.

 

Haben Sie andere Hobbys?

Leider bleibt mir zwischen Roller Bulls und der Arbeit nur noch kaum Zeit für andere Dinge. Es ist ja auch die Vorstandsarbeit und die Aufgabe als Trainer, die ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Die restliche Zeit versuche ich mit meiner Partnerin, meinem Kind sowie der Familie und Freunden zu verbringen.

 

Gibt es noch einen sportlichen Wunsch für die Zukunft?

Da ich immer gearbeitet habe, gab es eigentlich nie einen konkreten sportlichen Traum. Ich habe viel mit dem Sport erlebt, sei es jetzt mit der Mannschaft oder auch mit der Nationalmannschaft. Mein momentaner Traum ist ganz einfach der, dass die Roller Bulls noch lange auf diesem hohen Niveau spielen können und dass wir weiterhin solch ein Publikum als Unterstützung in unserem Rücken wissen. Die Fanunterstützung erstaunt mich immer wieder und macht mich unheimlich stolz. Bei uns ist halt immer eine „tolle und geile Atmosphäre“.