Christophe Van Houcke

  • Geboren am 2. August 1982
  • Wohnhaft in Kalken
  • Verheiratet und zwei Kinder
  • Projektleiter bei APS nv

 

Wie sind Sie zu dem Handicap gekommen?

Ich hatte als Kleinkind Kinderlähmung, also Polio.  Der Virus wurde im Krankenhaus zu spät erkannt.

 

Wie kamen Sie zum Rollstuhlbasketball?

Im Alter von 11 Jahren bin ich mit dem Basketballspielen begonnen. Damals hatte ich Freunde, die auch Basketball spielten, so dass ich irgendwie durch Kontakte zu diesem Sport gekommen bin. 

 

Weshalb die Roller Bulls?

Ich spielte in der belgischen Liga und hatte auch schon recht viel Erfolg.  Doch der Mensch und vor allem der Sportler strebt ja stets nach mehr, so dass ich eine neue sportliche Herausforderung suchte, die ich bei den Roller Bulls, die ja in der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga eine große Hausnummer darstellen, auch fand.  Vor allem das Spielen auf allerhöchstem internationalem Niveau gibt mir die notwendige Motivation. 

 

Welche Ziele haben Sie mit den Bulls in dieser Saison?

Eindeutig die Meisterschaft zu gewinnen und den Aufstieg ins Oberhaus klarzumachen.  Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit diesem Team unser gestecktes Ziel erreichen können.  Doch eine Saison ist bekanntlich lang und mit vielen Unbekannten und Problemen gepflastert.  Wir sind jedenfalls zuversichtlich und guter Dinge.

 

Gibt es noch einen sportlichen Wunsch für die Zukunft?

Ich möchte noch einige Jahre auf diesem Niveau aktiv sein und hoffe in diesem Zusammenhang, das es mir auch weiterhin gelingt, Familie, Beruf und den Sport unter einen Hut zu bringen.